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Indirekte Kosten infolge von Verkehrsbehinderungen belasten die Verkehrsteilnehmer. Sinnvollerweise werden Ansätze gewählt, die für die Verkehrswegeplanung entwickelt wurden. Die "Richtlinie für die Anlage von Straßen - RAS" [RAS86a] sowie die zur Bundesverkehrswegeplanung veröffentlichten Hinweise "Gesamtwirtschaftliche Bewertung von Verkehrsinvestitionen" [NN88b] enthalten Ausführungen zu den Kostenanteilen und zur Quantifizierung dieser Kosten. …

Durch Baumaßnahmen veränderte Lärmemissionen können zurückgehen auf veränderte Verkehrsbedingungen sowie den Lärm der eingesetzten Baugeräte. Als Monetarisierungsmaßstab kann die Miethöhe dienen, die in vielen Städten als Mietspiegel erhoben wird. Häufig können charakteristische Mieten für mehr oder weniger dem Verkehrslärm ausgesetzte Wohnungen ermittelt werden.

Der Verkehrslärm kann, sofern keine Messungen vorliegen oder möglich sind, mit den …

Die Schadstoffemissionen ergeben sich in Abhängigkeit vom Kraftstoffverbrauch, wie er im Zusammenhang mit den Kosten der Verkehrsteilnehmer ermittelt wird. Gesichtspunkte der Schädigung sind bei nachstehendem Ansatz Personen, Vegetation und Gebäude. Die Emissionen der Verbrennungsmotoren werden auf Kohlenmonoxidäquivalente (COE) umgerechnet und mit Folgekostenansätzen von 12,00 DM/t COE für die Schädigung von Gesundheit und Gebäuden und 3,50 DM/…

Da Kanalsanierungsmaßnahmen zwangsläufig meistens in bestehenden Straßen durchgeführt werden, stellt sich bei Erneuerungen in offener Bauweise die Frage der Beeinflussung des Straßenoberbaus. In der Literatur sind verschiedene Hinweise zu finden, die Verkürzungen der Restnutzungsdauern von Straßenoberbauten von bis zu 60 % nennen [Beros92] [Thoms95] . Sofern dieser die offene Bauweise belastende Gesichtspunkt indirekter Kosten zur Entscheidungsfindung …

Sofern Baugruben insbesondere bei Kanalerneuerungen in offener Bauweise in der Nähe von Straßenbäumen hergestellt werden, sind immer wieder Schädigungen durch Kappen von Wurzeln oder Ästen oder durch Grundwasserabsenkungen oder Bodenverdichtungen festzustellen (Abschnitt 1.12) . Wenn Schädigungen nicht durch den Träger der Baumaßnahme direkt ausgeglichen werden, entstehen häufig indirekte Kosten, da betroffene Bäume vorzeitig ersetzt werden müssen, …

(Bild: Situationsbezogene Gegenüberstellung direkter und indirekter Kosten beim Bau von Abwasserkanälen in offener und geschlossener Bauweise in Anlehnung an [Grunw97a])

Die Größe der indirekten Kosten infolge Kanalbaumaßnahmen ist in erheblichem Maße den örtlichen Gegebenheiten und sonstigen Eingangsdaten unterworfen. Die Ermittlung ist auch bei Verwendung der vorstehenden Ansätze nicht mit der Genauigkeit möglich, wie sie bei den direkten Kosten …

Bei Kanälen in Wasserschutzgebieten sind im Interesse des Umweltschutzes besonders hohe Anforderungen an die Funktionssicherheit und damit auch an die Planung, Bauausführung und Instandhaltung dieser Anlagen zu stellen. Ein erster Schritt wurde mit dem ATV-A 142 "Entwässerungskanäle und -leitungen in Wasserschutzgebieten" [ATVA142:1992] getan. Daneben wurden von einzelnen Ländern der Bundesrepublik Deutschland eigene Regeln bzw. Anforderungsprofile …

In der Wasserschutzzone I ist das Durchleiten von Abwasser prinzipiell untersagt.

Falls im öffentlichen Interesse Abwasserkanäle im Bereich der Wasserschutzzone I errichtet werden müssen, so ist die Wasserentnahme einzustellen. Die Wasserversorgung ist in geeigneter Weise aufrechtzuerhalten.

Im Hinblick auf eine Abwasserdurchleitung und eine Versenkung oder Versickerung von Abwasser legt das DVGW - Arbeitsblatt W 101 [DVGWW101] folgendes fest:

In der Zone II sind gefährlich und in der Regel nicht tragbar vor allem:

  • die für die Zonen III A und III B genannten Einrichtungen, Handlungen und Vorgänge (Abschnitt 6.5.1) ,
  • das Durchleiten von Abwasser,
  • Gräben und oberirdische Gewässer, die mit Abwasser oder wassergefährdenden Stoffen belastet …

Technische Anforderungen bezüglich Neuverlegung und Instandhaltung in Wasserschutzgebieten

Planung von Neuverlegungen und Instandhaltungsmaßnahmen in Wasserschutzgebieten

(Bild: Doppelwandige Abwasserkanäle - aus GFK [FI-Hobasb])
(Bild: Doppelwandige Abwasserkanäle - aus Steinzeug [FI-Steinb])

Bei doppelwandigen Abwasserkanälen befindet sich das Produktrohr in einem wasserdichten Mantelrohr, dessen Innendurchmesser größer ist als der Außendurchmesser des Produktrohres. Die Zwischenräume der doppelwandigen Rohre (Ringspalt oder Ringraum) können begehbar oder nichtbegehbar ausgeführt werden [ATVM146] (Bild 6.4.2.1.1)

Bei einwandigen Kanälen gelten nach [MULUF84] folgende Forderungen:

  • An die Rohre aus Werkstoff nach DIN 4033 [DIN4033:1979] sind – auch beim Betrieb des Abwasserkanals als Freispiegelleitung – Druckrohranforderungen zu stellen. Die Rohre müssen einem Prüfdruck von 2,4 bar entsprechend dem Nenndruck von 1,6 bar standhalten. Dasselbe gilt für die Rohrverbindungen.
  • Beim Standsicherheitsnachweis ist ein erhöhter Sicherheitsbeiwert gegen Versagen der …

In diesem Fall wird die Redundanz durch ein ursprünglich für Deponieabdichtungen entwickeltes [Finst90] Mineralgemisch erzielt, das in der Leitungszone eingebracht wird und dort aufgrund seiner Struktur einerseits die Bettungsfunktion für den verlegten einwandigen Kanal und zusätzlich eine Abdichtungs- und Schadstoffsorptionsfunktion erfüllt (Bild 6.4.2.1.3) (Bild 6.4.2.1.3) .

(Bild: Kanal und Schacht mit mineralischer Kapselung (d min = 25 cm) …
(Bild: Querschnitt eines einwandigen Kanals mit Dränrohren [ATVM146])

Schmutzwasserkanäle werden auf einem Betonauflager eingebaut und mit Dränagekies gebettet, wobei die erforderlichen Bettungsbedingungen erreicht werden und gleichzeitig ein Filterkörper aufgebaut wird. Parallel dazu werden die Dränrohre auf einem profilierten Betonauflager verlegt. Der gesamte Kieskörper ist mit filterstabilem Geotextil umgeben (Bild 6.4.2.1.4) .

Schmutzwasserkanal …

(Bild: Schachtausbildung für einwandige Abwasserkanäle nach [ATVM146])

Für die Herstellung der Schächte gelten DIN 19549 [DIN19549] sowie die ATV-Arbeitsblätter A 139 [ATVA139:1988] und A 241 [ATVA241:1994] (Abschnitt 1.8) .

Alle Schachtteile einschließlich der Verbindungen müssen einem inneren und äußeren Wasserdruck von 0 bis 0,5 bar dauernd standhalten. Bei höheren Beanspruchungen sind entsprechende Anforderungen zu vereinbaren [ATVA142:1992] .

Für die Verlegung von Rohren und anderen Fertigteilen in Wasserschutzgebieten gelten DIN 4033 [DIN4033:1979] , ATV-A 139 [ATVA139:1988] und seit 1997 DIN EN 1610 [DINEN1610:1997] .

Darüber hinaus ist nach [ATVA142:1992] folgendes zu beachten:

  • Die Baumaßnahme ist zügig abzuwickeln.
  • Fahrzeuge und Baumaschinen, die Kraftstoff- und / oder Ölverluste aufweisen, sind unverzüglich aus dem Wasserschutzgebiet zu entfernen.
  • Elektrisch angetriebene Baumaschinen …

In der Wasserschutzzone III ist die Verlegung und der Betrieb von Kanälen unter Beachtung der notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Gewässer grundsätzlich zulässig. Dies gilt gleichermaßen für den Bau und den Betrieb von Bauwerken des Entwässerungsnetzes, wie Schächte, Pumpwerke, Regenüberläufe, Rückhaltebecken [ATVA142:1992] .

Im Hinblick auf eine Abwasserdurchleitung und eine Versenkung oder Versickerung von Abwasser legt DVGW-Arbeitsblatt W 101 […

Die Anforderungen nach ATV-A 142 [ATVA142:1992] für die Planung und Ausführung von Kanälen in der Wasserschutzzone III weichen kaum von denen für Kanäle außerhalb von Wasserschutzgebieten ab. Lediglich die im Abschnitt 6.4.2.2 zitierten Anforderungen zur Ausführung sind zu beachten.

Im Gegensatz dazu werden vom Staatlichen Amt für Wasser- und Abfallwirtschaft (StAWA), Düsseldorf detaillierte Anforderungen gestellt [Düsse90] :

  • Grundsätzlich ist die …

Die o.a. Anforderungen bezüglich Herstellung und Betrieb von Kanälen sind sinngemäß auch auf Sanierungsmaßnahmen zu übertragen, d.h. bei Schäden an in Betrieb befindlichen Kanälen müssen diese nach den bestehenden Anforderungen für Wasserschutzgebiete [ATVA142:1992] [MULUF84] [Düsse90] behoben werden. Das bedeutet, daß ggf. vorhandene Systeme entflochten werden oder mit anderen Worten die Anschlußkanäle statt an den Abwasserkanal direkt in den …

(Bild: Regenwasserspeicher (Regentonne oder unterirdisch))

Regenwasserspeicher (Regentonne oder unterirdisch) (Bild 16.1.1)

Funktionsbeschreibung: Regenwasser wird zu Nutzungszwecken zwischengespeichert, Überlauf wird an die Kanalisation oder Versickerung angeschlossen

Anwendungsbereich: zur Gartenbewässerung

Vor-, Nachteile: Niederschlagsspitzen werden gedrosselt in den Kanal eingeleitet

Regenwassernutzungsanlagen (Bild 16.1.1)

Funktionsbeschreibung: