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26.07.2006 Der große Aufwand für Verdichtungsprüfungen über Ermittlung des Verdichtungsgrades mit direkten Methoden hat zur Entwicklung sog. indirekter Prüfverfahren geführt. Die indirekten Verfahren ermöglichen durch Korrelation zwischen physikalischen Messgrößen und bodenmechanischen Kenngrößen Rückschlüsse auf den Untergrund bzw. seine Eigenschaften. Über die mechanischen Bodenwiderstände kann basierend auf Erfahrungswerten auf den zugehörigen Verdichtungsgrad … |
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26.07.2006 |
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26.07.2006 Statische Plattendruckversuche sind vergleichsweise schnell (Versuchsdauer rd. 45 Minuten einschl. Auf- und Abbau) und einfach ausführbar. Sie sind daher auch für eine systematische Kontrolle der Verdichtung geeignet, wenn eine entsprechende Kalibrierung (Bodenarten, Vergleichswerte, z.B. für die Proctordichte) für das jeweilige Verfüllmaterial erfolgt ist. Insbesondere bei Verdichtungskontrollen im Nachgang zu Baumaßnahmen ist es daher empfehlenswert, … |
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26.07.2006
Mit dem statischen Plattendruckversuch erfolgt eine Probebelastung der fertig verdichteten Fläche. Es werden Spannungs - Setzungslinien ermittelt, mit deren Hilfe die Verformbarkeit und Tragfähigkeit und damit die Verdichtung des Bodens beurteilt werden können. Neben dem Plattendruckgerät werden versuchstechnisch Kraftmesseinrichtungen, … |
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26.07.2006 (Bild: Beispiel für eine Spannungs-Setzungslinie eines statischen Plattendruckversuches [FI-GBL]) Die gemittelten Normalspannungen unter der Lastplatte σ0 und die erzeugten Setzungen s der einzelnen Laststufen werden als Spannungs - Setzungslinie in einem Diagramm aufgetragen (Bild 4.1.2.1.3). Wie die Spannungs - Setzungslinien zeigen, ist der Verlauf der Setzung der Lastplatte in Abhängigkeit von der aufgebrachten Spannung gekrümmt, d.h. der Boden … |
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26.07.2006 Kriterien für die Qualität der Verdichtung sind der Verformungsmodul EV2 und der Verhältniswert EV2 / EV1. Der Verformungsmodul EV2 ist gegenüber dem Verformungsmodul EV1 weniger von oberflächlichen Auflockerungen und Austrocknungen beeinflusst. Der Verhältniswert EV2 / EV1 (max. 2,2 - 2,5) gibt quantitativ an, wie stark der Boden durch einen statischen Belastungszyklus noch nachverdichtet werden konnte. Ein relativ kleiner Verhältniswert ist gekennzeichnet … |
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22.03.2011 Die Bürgerinformation Grundstücksentwässerung ist eine freiverfügbare, kompakte Einführung zur optimalen Grundstücksentwässerung. |
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Impressum Herausgeber Redaktion und Bearbeitung Bildautoren |
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Das auf einem Grundstück anfallende Abwasser besteht aus einer Mischung von abgeleitetem Wasser aus den Haushalten und dem Regenabfluss [DINEN752-1:1996]. Letzerer ist der Niederschlag, der nicht im Boden versickert ist und von Bodenoberflächen (Wegen oder Garageneinfahrten) oder von Gebäudeaußenflächen (Dachflächen) in das Entwässerungssystem eingeleitet wird (Bild 1) Das Ableiten des Niederschlagswasser (Regenwassers) kann entweder durch den Anschluss … |
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Die umweltgerechte Entsorgung des Abwassers erfolgt über ein ganzheitliches System bestehend aus den privaten Leitungen (Grundstücksentwässerung) und den öffentlichen Kanälen (Kanalisation). (Bild: Begriffsdefinitionen) (Bild: Begriffsdefinitionen) Die Grundstücksentwässerung ist ein System zur Ableitung des Schmutz- und Regenwassers aus der Gebäudeentwässerung zur Kanalisation oder einer sonstigen Entsorgungseinrichtung (z.B. Kleinkläranlage) [ [Stein98c]]. … |
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(Bild: Sanierung von Grundstücksentwässerungsleitungen in offener Bauweise) Sanierung von Grundstücksentwässerungsleitungen in offener Bauweise Undichte Abwasserleitungen führen zu Störungen in der Abwasserentsorgung, schaden der Umwelt und verursachen Kosten. Der Grundstückseigentümer ist rechtlich gesehen der Betreiber einer Abwasseranlage und als solcher gesetzlich verpflichtet für den ordnungsgemäßen Bau, Betrieb und Unterhalt der Grundstücksentwässerungsanlage … |
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Abwassergebühren sind Benutzungsgebühren für die öffentlichen Abwasseranlagen, die von der Kommune oder Stadt zur Deckung der anfallenden Kosten, die bei der Entsorgung von Abwasser entstehen, erhoben werden. Jeder, der Regenwasser oder Schmutzwasser in einen Kanal einleitet, muss abhängig von der eingeleiteten Menge Gebühren bezahlen. Die Festsetzung der Gebühren kann entweder nach dem "Frischwassermaßstab" oder nach dem "gesplitteten Gebührenmaßstab" |
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18.06.2007 Bürgerinformation Grundstücksentwässerung Wie sind Gebäude gegen Grund- und Schichtenwasser zu schützen? Dränagen sind perforierte Rohre, die das im Gründungsbereich anfallende Wasser aufnehmen und ableiten. Zur Spülung sind Spülschachte vorzusehen. Die Übergabe an ein weiterleitendes System (Versickerungsanlage, mit Sondergenehmigung öffentliche Kanalisation) erfolgt an einem Übergabeschacht mittels Hebeanlage. (Bild: Anordnung einer Dränage) Wohin mit dem Dränagewasser? Einige Kommunen erteilen Ausnahmegenehmigungen zur Einleitung von Dränagewasser in … |
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18.06.2007 (Bild: Überflutung eines Kellers durch fehlerhafte Rückstausicherung) Ein Rückstau in die Grundstücksentwässerungsleitungen kann immer dann auftreten, wenn die öffentliche Kanalisation das anfallende Abwasser nicht mehr sofort ableiten kann. Gründe hierfür können sein:
(Bild: Ablagerungen Abwasserkanal-Mischungen … |
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19.06.2007 Die geeignete Rückstausicherung ist jeweils für den Einzelfall zu planen. Die Auswahlfaktoren sind:
Abhängig … |
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.....für die Umwelt? Aus undichten Abwasserleitungen tritt insbesondere bei Rückstau Abwasser aus (Exfiltration), wodurch der umgebende Boden verunreinigt werden kann und auch das Grundwasser, wenn das Grundstück im Einzugsgebiet des Grundwasserleiters liegt. Dadurch kann auch die Trinkwassergewinnung beeinträchtigt werden. Bei starken Regenfällen und hohen Grundwasserständen kann aber auch Grundwasser in die Abwasserleitung gelangen (Infiltration). … |
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Zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des menschlichen Gemeinwesens und Sicherstellung städtebaulicher Weiterentwicklungen sind Ver- und Entsorgungsleitungen (Produktleitungen) … |
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Nachfolgend werden die im Bild 1 aufgeführten Leitungssysteme unter Berücksichtigung der für den grabenlosen Leitungsbau maßgeblichen Aspekte vorgestellt, wie z. B.:
Unter den sonstigen Leitungsarten verbergen sich z.B. Mineralölrohrleitungen (Pipelines), Rohrpostleitungen [Arnol00] [Stein00b] [Heck65], Fahrrohrleitungen für den Gütertransport (… |
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(Bild: Beispiel eines Wasserverteilungssystems [DINEN805]) Wasserversorgungssysteme dienen zur zuverlässigen und sicheren Trinkwasserversorgung der Gesellschaft sowie zur Wasserversorgung für Handel, Gewerbe, Industrie, Landwirtschaft und zur Löschwasserversorgung bei der Brandbekämpfung. Die eigentliche Verteilung des Wassers an die Verbraucher übernimmt dabei das Wasserverteilungssystem, bestehend aus Rohrleitungen (Wasserleitungen), Wasserbehältern, … |
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Anfang der sechziger Jahre begann Deutschland mit der Einführung des energiereichen Erdgases, welches das bis dahin zur Verfügung stehende Stadtgas, das aus Kohle hergestellt wurde, sowie das als Ferngas gelieferte Kokereigas verdrängte [Altma83]. Nach DIN EN 12007-1 [DINEN12007-1] ist Gas ein "gasförmiger Brennstoff, der bei einer Temperatur von 15°C und unter atmosphärischem Druck (1,01325 bar absolut) im gasförmigen Zustand ist". Es dient der … |
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Fernwärme ist eine leitungsgebundene Energie und wird von einer zentralen Erzeugungsanlage (Heizzentrale), in der Regel einem Heizkraftwerk oder Heizwerk, erzeugt und mit Hilfe eines Druckerzeugers über Druckleitungen dem Verbraucher für Raumheizung, Wassererwärmung oder Produktionszwecke zugeführt und von dort aus wieder zum Heiz(kraft)werk zurückgeleitet [AGFW93]. Je nach Zentralisierung der Energieerzeugung bzw. Größe der Erzeugeranlage wird zwischen … |
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Entwässerungssysteme dienen zur Sammlung und Ableitung von Abwasser in Form von Schmutz- und/oder Regenwasser. Beim Schmutzwasser handelt es sich nach DIN EN 752-1 [DINEN752b] um ein "durch Gebrauch verändertes und in ein Entwässerungssystem eingeleitetes Wasser", beim Regenwasser um "Niederschlag, der nicht im Boden versickert ist und von Bodenoberflächen oder Gebäudeaußenflächen in das Entwässerungssystem eingeleitet ist." Entwässerungssysteme |
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Die überwiegende Anzahl der Entwässerungssysteme ist als Freispiegelsystem [DINEN752b] (Freigefällesystem), in DIN EN 476 [DINEN476:1997] auch als Schwerkraft(entwässerungs)system bezeichnet, ausgebildet, bei denen nach DIN EN 752-1 [DINEN752b] "der Abfluss durch Schwerkraft erfolgt und bei dem die Leitung (Anmerkung: Freispiegelleitung [DINEN12889:2000]) üblicherweise mit Teilfüllung betrieben wird". Entwässerungssysteme werden in der Bundesrepublik … |