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17.02.2011
News
Universität Duisburg-Essen
Wie wichtig die Forschung um eine ständige Optimierung der Wasseraufbereitung ist, zeigt ein gemeinsames Projekt der Fachgebiete Verfahrenstechnik / Wassertechnik sowie Mechanik und Robotik an der Universität Duisburg-Essen. „BaCaMe“ (Backwash Capillary Membrane) wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit rund 700.000 Euro gefördert.
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18.02.2011
News
Mennicke Rohrbau GmbH
Erholung, Fitness, Gesundheit – die drei Gebote für das körperliche und seelische Wohlbefinden stehen hoch im Kurs, die Branche floriert. Auch die Mennicke Rohrbau GmbH wirkt am Wellness-Trend mit. Für das heilende Quellwasser im Kurort Bad Kissingen richtete Mennicke eine neue Verbindungsleitung ein.
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23.02.2011
News
EITEP – Euro Institute for Information and Technology Transfer in Environmental Protection GmbH
Größte fachübergreifende Infrastrukturkonferenz im Mittleren Osten mit über 350 Teilnehmern aus 21 Nationen. Aussteller der begleitenden Fachausstellung waren sehr zufrieden – alle wollen 2012 wieder dabei sein. Vertreter der einschlägigen Ministerien (Works, Municipality, Electricity and Water) aus den GCC Staaten waren anwesend.
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3. SusCon – International Conference on Sustainable Business and Consumption, 28. - 29. Juni 2011 in Nürnberg
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10.03.2011
News
Prof. Dr. Mattias Barjenbruch
Veolia Wasser und TU Berlin verlängern Stiftungsprofessur Siedlungswasserwirtschaft bis 2015
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11.03.2011
News
Institut für Rohrleitungsbau Oldenburg (iro)
Oldenburger Rohrleitungsforum 2011 diskutierte die Zukunft der unterirdischen Infrastruktur
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15.03.2011
News
Wasser Berlin - Messe Berlin GmbH
Topaktuelle Themen und hohe Informationsdichte durch prozess- und spartenübergreifendes Fachprogramm
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05.09.2011
News
RAL-Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau
Am 19.07.2010 wurde unter der Antragsnummer 412 beim RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. ein Gütezeichen-Antrag auf Einleitung eines RAL-Anerkennungsverfahrens für eine Gütegemeinschaft Güteschutz „Grundstücksentwässerung“ gestellt. Das Anerkennungsverfahren und damit die Abstimmung der Satzung mit den Fach- und Verkehrskreisen ist abgeschlossen. Die formale Anerkennung durch den RAL steht unmittelbar bevor.
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Den größten Anteil an den Bauwerken von Entwässerungssystemen nehmen die Einsteigschächte und Kontrollschächte ein. Letztere werden auch als Inspektionsöffnungen bezeichnet. Gemäß DIN EN 16323 versteht man unter dem Begriff „Einsteigschacht“ ein „Bauwerk mit abnehmbarem Deckel, welches auf einer Abwasserleitung oder einem Abwasserkanal angebracht ist, um den Einstieg von Personen zu ermöglichen“. Bei Einsteigschächten wird unterschieden zwischen:
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Einsteigschächte für Instandhaltungsarbeiten mit Zugang für Personal Einsteigschächte für Instandhaltungsarbeiten mit Zugang für Personal müssen einen Innendurchmesser (ID) ≥ 1.000 mm, bei rechteckigem Querschnitt eine Nennweite von 750 mm × 1.200 mm (oder größer), bei quadratischem Querschnitt von 1.000 mm × 1.000 mm (oder größer) und bei elliptischem Querschnitt eine Nennweite von 900 mm × 1.100 mm (oder größer) aufweisen.
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Einsteigschächte mit Zugang durch Personal nur in Ausnahmesituationen Einsteigschächte für das Einbringen einer Reinigungs-, Kontroll- und Prüfausrüstung mit ausnahmsweiser Zugangsmöglichkeit für eine entsprechend gesicherte Person müssen einen Innendurchmesser (ID) ≥ 800 mm, bei rechteckigem Querschnitt eine Nennweite von 750 mm × 1.000 mm (oder größer), bei quadratischem Querschnitt von 800 mm × 800 mm (oder größer) und bei elliptischem Querschnitt …
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Kontrollschächte Kontrollschächte sind Bauwerke mit abnehmbarem Deckel, welche auf einer Abwasserleitung oder einem Abwasserkanal angebracht sind. Die Zugänglichkeit ist nur von der Oberfläche erlaubt. Ein Einstieg von Personen ist nicht gestattet. Kontrollschächte (Inspektionsöffnungen) mit einer Nennweite von weniger als DN/ID 800 erlauben nur das Einbringen von Reinigungsgerät, Inspektions- und Prüfausrüstung, aber nicht den Zugang durch Personal.
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Folgende Kriterien müssen durch Schächte erfüllt werden: -
Zugang durch Personal und das Einbringen einer Reinigungs-, Kontroll- und Prüfausrüstung
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Verbindung von Rohrleitungen (Abwasserab- bzw. -durchleitung)
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Dichtigkeit
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Tragfähigkeit
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Verkehrssicherheit
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Be- und Entlüftung (in Abhängigkeit des Entwässerungskonzeptes)
(Bild: Funktion von Schächten - Zugänglichkeit - Zugang für Personen) (Bild: Anforderung an Schächte - Verkehrssicherheit) (Bild: …
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(Bild: Funktion von Schächten - Zugänglichkeit - Zugang für Personen) Hier sehen Sie zwei Beispiele für die Nicht-Erfüllung von Anforderungen an einen Schacht. Beide Schächte können nicht durch Personal betreten werden. (Bild: Zweiläufiger Steigeisengang mit defekten (1) bzw. fehlenden (2) Steigeisen) (Bild: Schacht - Abstand zwischen Straßenoberkante und dem ersten Steigeisen)
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(Bild: Funktion von Schächten - Verbindung von Rohrleitungen (Abwasserab- bzw. -durchleitung)) Hier sehen Sie zwei Beispiele für die Nicht-Erfüllung von Anforderungen an einen Schacht. Beide Schächte sind offensichtlich nicht in der Lage, Abwasser ab- bzw. durchzuleiten. (Bild: Rückstau im Schacht) (Bild: Schachtinspektion Ablagerungen)
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(Bild: Anforderung an Schächte - Dichtheit - Beanspruchung des Schachtes durch Außenwasserdruck z.B. bei anstehendem Grundwasser) Hier sieht man ein Beispiel für die Nicht-Erfüllung von Anforderungen an einen Schacht. Der Schacht ist offensichtlich nicht in der Lage, dem Außenwasserdruck standzuhalten: Er weist eine Durchlässigkeit auf. (Bild: Undichtigkeiten im Bereich der Schachtverbindungen)
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(Bild: Anforderung an Schächte - Tragfähigkeit - Abtragen von Verkehrslasten) Der hier abgebildete Schacht zeigt durch die erkennbare Rissbildung deutlich, dass hier offenbar die allgemeine Anforderung an die Tragfähigkeit eines Schachtbauwerks nicht erfüllt wird. (Bild: Rissbildung – klaffender Riss in einem gemauerten Schacht)
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(Bild: Anforderung an Schächte - Verkehrssicherheit) Auf dem Foto erkennen Sie deutlich das Ergebnis von Setzungsprozessen im Bereich eines Schachtes. Aufgrund dieser Veränderungen wird hier die erforderliche Verkehrssicherheit nicht gewährleistet. (Bild: Schachtabdeckung oberhalb des Straßenniveaus infolge Setzung der Straße)
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(Bild: Funktion von Schächten - Be- und Entlüftung - Natürliche Belüftung) Zur Vermeidung von Geruchsbildung wird in vielen Ländern, aber auch in innerstädtischen Bereichen in Deutschland bewusst auf eine Be- und Entlüftung der Schächte verzichtet. Achtung: Ein Verzicht auf eine Be- und Entlüftung der Schächte bei Abwasserleitungen sollte nur bei nicht zementgebundenen Werkstoffen erfolgen, da ansonsten bei zementgebundenen Werkstoffen mit einer stärkeren …
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Schächte wurden früher vornehmlich gemauert, in Ortbeton oder aus Fertigteilen aus Beton und Stahlbeton hergestellt. (Bild: Herstellung eines gemauerten Schachtes) Gemauerter Schacht (Bild: Schacht aus Ortbeton) Schacht aus Ortbeton (Bild: Vorgefertigter Schacht) Vorgefertigter Schacht
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Heute stehen Schächte aus fast allen Werkstoffen zur Verfügung. Ausnahmen bilden lediglich Stahl und Gusseisen. (Bild: Schacht aus PE-HD (DN 3000, H = 6000 mm) [FI-Kunstb]) (Bild: Schachtunteil aus Polymerbeton) (Bild: Schachtunterteil aus Beton mit Innenteil aus Kunststoff) (Bild: Schachtunterteile aus Steinzeug [FI-Stein]) (Bild: Schachtunteil aus Polymerbeton) (Bild: Schachtunterteil aus GFK)
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(Bild: Schacht aus Schachtfertigteilen) Den Stand der Technik bilden heute vornehmlich vorgefertigte Schächte bzw. Schachtfertigteile. Die wichtigsten Normen und Regelwerke für die unterschiedlichen Werkstoffe sind: -
DIN 4034: Schächte aus Beton-, Stahlfaserbeton- und Stahlbetonfertigteilen für Abwasserleitungen und -kanäle - Typ 1 und Typ 2 - Teil 1: Anforderungen, Prüfung und Bewertung der Konformität; (04.2020)
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DIN EN 15383: Kunststoff-Rohrleitungssysteme …
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